U-Boot Peenemünde

U-Boot U-461 Peenemünde

Abtauchen im U-461

Das U-Boot in Peenemünde ist ein Besuchermagnet und das schon seit vielen Jahren. Meine frühere Tätigkeit bei der Marine sorgte wohl für den inneren Drang, auch dem U-461 einen Besuch abzuhalten. Also machte ich mich auf den Weg nach Peenemünde um abzutauchen in ein russiches U-Boot.

Angekommen in Peenemünde, sah ich bereits bei der Parkplatzsuche diesen Koloss im Hafen liegen. Die Parkplatzsuche ging aber recht zügig, denn es steht ein relativ großes Areal für die Autos zur Verfügung.
Mit mir hatten noch viele andere Besucher die gleiche Idee und so hieß es erstmal anstehen und warten. Am Kassenhäuschen angekommen wechselten 7 Euro den Besitzer und ich erhielt meine Eintrittskarte zum abtauchen.

Wenn es nicht so voll gewesen wäre, hätte tatsächlich eine maritime Stimmung aufkommen können, aber dazu blieb wenig Zeit, denn von hinten drängelte die Besuchermasse unerbittlich. Nichts desto Trotz versuchte ich alles im U-Boot zu studieren und mit meinen Augen zu erfassen. Vieles kam mir vertraut vor und dennoch wirkte es fremd. Die Vorstellung mit so einem U-Boot durch die Weltmeere zu tauchen, löste Fernweh in mir aus und nicht wie bei vielen Besuchern, ein beklemmendes Gefühl.
Im inneren des U-Bootes haben sich die Verantwortlichen viel Mühe gegeben, möglichst viel Informationen zu ermöglichen. Immer wieder sah ich in erstaunte Gesichter der großen und kleinen Besucher. Naja, wann hat man auch die Möglichkeit in ein U-Boot abzutauchen?!

Mein Besuch auf dem U-Boot dauerte ca. 30 Minuten, bis ich wieder auftauchte und frische Luft vom Peenestrom atmen konnte. Ich ging von Bord und verweilte noch einen kleinen Augenblick in dem U-Boot Laden, in dem es noch Souvenirs und Informationen zum U-461 käuflich zu erwerben gab.

Mein Fazit: Ein Besuch lohnt sich für groß und klein.