Leuchtturm Mühlenbake

Świnoujście · Stawa Młyny · Seezeichen

Leuchtturm Mühlenbake - Wahrzeichen an der Swinemündung

Der Leuchtturm Mühlenbake gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen von Swinemünde. Das weiße Seezeichen mit seinen vier Windmühlenflügeln steht am Ende des westlichen Wellenbrechers, dort wo die Swine in die Ostsee mündet.

⚓ Aktives Navigationszeichen an der Hafeneinfahrt
📅 Errichtet in den Jahren 1873 bis 1874
📏 Rund 10 Meter hoch
🏛️ Seit 26. März 2026 offiziell als Denkmal geschützt

Leuchtturm Mühlenbake: Die wichtigsten Informationen

Genau genommen ist die Mühlenbake kein klassischer Leuchtturm. Unter ihrem polnischen Namen Stawa Młyny dient sie als festes Navigationszeichen für Schiffe an der Hafeneinfahrt von Świnoujście.

Zusammen mit der weiter südlich stehenden Stawa Galeriowa gehört sie zum Navigationssystem der Hafenzufahrt. Das Licht der Mühlenbake wird bis heute für die Schifffahrt genutzt.

Besucher erreichen das Bauwerk über den westlichen Wellenbrecher. Von dort reicht der Blick über die Ostsee, die Hafeneinfahrt und den Strand von Swinemünde.

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Kurz und knapp: Die Mühlenbake wurde in den Jahren 1873 bis 1874 errichtet, ist rund 10 Meter hoch und steht am Ende des westlichen Wellenbrechers. Seit dem 26. März 2026 ist sie offiziell als Denkmal geschützt.
Westmole mit Blick auf den Leuchtturm Mühlenbake in Swinemünde
Der Weg über den westlichen Wellenbrecher führt direkt zur Mühlenbake.
Deutscher Name: Mühlenbake oder Leuchtturm Mühlenbake
Polnischer Name: Stawa Młyny
Standort: Am Ende des westlichen Wellenbrechers in Świnoujście auf der Insel Usedom
Bauzeit: 1873 bis 1874
Höhe: Rund 10 Meter
Funktion: Aktives Navigationszeichen an der Hafeneinfahrt
Denkmalstatus: Seit dem 26. März 2026 im Denkmalregister
Besichtigung: Von außen, die Bake selbst ist kein begehbarer Aussichtsturm

Ist die Mühlenbake ein Leuchtturm?

Im Deutschen wird das Bauwerk häufig als Leuchtturm Mühlenbake bezeichnet. Fachlich handelt es sich um eine Bake beziehungsweise ein festes Navigationszeichen.

Im Inneren befindet sich ein Navigationslicht. Nach Angaben des Wasserstraßenamtes bildet die Mühlenbake zusammen mit der Stawa Galeriowa eine Richtfeuerlinie für die Hafenzufahrt.

Der eigentliche große Leuchtturm von Swinemünde steht auf der anderen Seite der Swine auf der Insel Wollin, in der Nähe von Fort Gerhard. Die Mühlenbake befindet sich dagegen auf der westlichen Seite der Hafeneinfahrt und ist deutlich kleiner.

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Einfach merken: Die Mühlenbake ist das kleine weiße Seezeichen in Windmühlenform. Der große begehbare Leuchtturm von Swinemünde steht auf der Wolliner Hafenseite.

Geschichte der Mühlenbake

Die Mühlenbake entstand in den Jahren 1873 bis 1874 während der Modernisierung der Swinemünder Fahrrinne.

Das Bauwerk wurde als Navigationszeichen an der Hafeneinfahrt errichtet. Auf seiner Spitze befindet sich ein Licht für die Schifffahrt.

Die auffällige Form mit den vier Flügeln machte die Bake zu einem leicht erkennbaren Zeichen an der Swinemündung. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich außerdem zu einem der bekanntesten Symbole von Świnoujście.

Im Jahr 2019 ließ das Wasserstraßenamt die Mühlenbake umfassend sanieren. Dabei wurden unter anderem die Außenflächen überarbeitet, Fenster und Türen erneuert sowie die Bauteile der Windmühlenkonstruktion instand gesetzt.

Am 26. März 2026 wurde das gesamte Bauwerk einschließlich seiner äußeren Bestandteile in das Denkmalregister eingetragen.

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Seit 2026 unter Denkmalschutz: Die Eintragung umfasst die Turmkonstruktion und ihre äußeren Bauteile. Die ursprüngliche Funktion als Navigationszeichen besteht weiterhin.

Warum sieht die Mühlenbake wie eine Windmühle aus?

Die weiße runde Konstruktion besitzt ein dunkles Dach und vier auffällige Flügel. Dadurch erinnert das Bauwerk an eine kleine Windmühle.

Die vier Flügel sind das charakteristische Erkennungsmerkmal des Seezeichens. Sie machen die Mühlenbake bereits aus größerer Entfernung unverwechselbar.

Die Silhouette findet sich heute auf zahlreichen Stadtmotiven, Souvenirs und touristischen Darstellungen von Swinemünde.

Wie kommt man zur Mühlenbake?

Die Mühlenbake liegt am Ende des westlichen Wellenbrechers im Kurviertel von Swinemünde. Am einfachsten erreichst Du sie vom westlichen Ende der Promenade beziehungsweise aus dem Bereich der Uzdrowiskowa.

Von dort führt der Weg Richtung Strand und weiter auf den Wellenbrecher bis zum Seezeichen.

Du kannst den Weg auch mit einem Spaziergang durch den Küstenwald verbinden. Dort liegen abseits der Promenade ältere militärische Betonreste. Weitere ruhige und weniger bekannte Ziele in diesem Bereich findest Du bei meinen Swinemünde Geheimtipps.

Zu Fuß: Vom Kurviertel und von der Promenade über die Uzdrowiskowa erreichbar
Mit dem Fahrrad: Gut mit einem Ausflug aus Richtung Ahlbeck und über die grenzüberschreitende Promenade kombinierbar
Mit dem Auto: Im Kurviertel parken und den letzten Abschnitt zu Fuß zurücklegen
Eintritt: Für den Spaziergang zur Mühlenbake wird kein Eintritt verlangt
💡
Mein Tipp: Speichere auf dem Smartphone den polnischen Namen Stawa Młyny. Unter dieser Bezeichnung findest Du das Ziel in polnischen Karten und Navigationsdiensten.

Parken an der Mühlenbake

Direkt an der Mühlenbake gibt es keine Parkmöglichkeit. Parkplätze findest Du im Kurviertel und im Umfeld der Uzdrowiskowa. Von dort geht es zu Fuß weiter Richtung Strand und Wellenbrecher.

Viele Stellplätze in diesem Bereich sind kostenpflichtig. Kontrolliere deshalb die Beschilderung und die Angaben am jeweiligen Parkautomaten.

In der Hauptsaison können die Parkplätze rund um Promenade und Strand stark ausgelastet sein.

Ausführliche Hinweise zu Parkzonen, Automaten und Zahlungsmöglichkeiten findest Du auf meiner Seite Parken in Swinemünde.

Ist der Weg über die Mole gefährlich?

Der Weg zur Mühlenbake verläuft auf einem offenen Wellenbrecher. Wind, Regen, Spritzwasser und Seegang wirken dort unmittelbar auf den Weg.

Bei starkem Wind oder hohem Wellengang können Teile des Weges nass und rutschig werden. Wenn Wellen über den Wellenbrecher schlagen oder der Zugang abgesperrt ist, solltest Du nicht weitergehen.

⚠️
Bei schlechtem Wetter: Betritt den Wellenbrecher nicht, wenn Wellen über den Weg schlagen oder offizielle Absperrungen aufgestellt wurden.

Mit kleinen Kindern ist besondere Aufmerksamkeit nötig. Festes Schuhwerk ist bei Nässe und auf unebenem Untergrund sinnvoll.

Ist die Mühlenbake barrierefrei erreichbar?

Der Weg durch das Kurviertel bis in den Bereich des Wellenbrechers ist vergleichsweise einfach. Der letzte Abschnitt führt jedoch über einen maritimen Wellenbrecher und kann je nach Untergrund, Wind und Wetter schwieriger zu begehen sein.

Für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen sollte deshalb vor Ort geprüft werden, ob der letzte Abschnitt sicher befahrbar ist. Einen guten Blick auf die Mühlenbake gibt es auch vom Strand und aus dem Bereich vor dem Wellenbrecher.

Blick auf Ostsee, Hafen und vorbeifahrende Schiffe

Vom westlichen Wellenbrecher öffnet sich der Blick auf die Ostsee, den Strand von Swinemünde und die Hafeneinfahrt.

Von hier lassen sich Fähren, Frachtschiffe, Ausflugsschiffe und kleinere Boote bei der Ein- und Ausfahrt beobachten.

Seit Anfang Oktober 2026 ist vor Swinemünde außerdem die Bohrplattform VALARIS 123 im Einsatz. Sie wird für die Erkundungsbohrung Wolin West 1 von Central European Petroleum genutzt. Hintergründe zum aktuellen Projekt findest Du auf meiner Seite zur Bohrplattform vor Swinemünde.

Mühlenbake an der Hafeneinfahrt von Swinemünde mit Blick auf die Swine
Von der Mühlenbake blickst Du direkt auf die Hafeneinfahrt von Swinemünde.

Die beste Zeit für Fotos an der Mühlenbake

Licht, Wetter und Besucherzahl verändern das Motiv deutlich. Wer möglichst wenige Menschen auf dem Weg haben möchte, sollte eher am Morgen kommen.

Früher Morgen: Weniger Besucher und häufig klare Sicht
Später Nachmittag: Gut mit einem Spaziergang durch Strand und Kurviertel kombinierbar
Sonnenuntergang: Die Bake lässt sich als Silhouette vor dem Abendhimmel fotografieren
Wechselhaftes Wetter: Bei stärkerem Wind und Seegang immer zuerst auf die Sicherheit achten

Für ein Foto der gesamten Bake kannst Du etwas weiter auf dem Wellenbrecher zurückgehen. Vom Strand aus lässt sich das Bauwerk zusammen mit Ostsee und Molenkopf aufnehmen.

Die Mühlenbake als Ausflugsziel auf Usedom

Die Mühlenbake gehört zu den Sehenswürdigkeiten auf Usedom, die sich ohne Eintritt und ohne feste Besuchszeit ansehen lassen.

Der Spaziergang lässt sich gut mit Strand, Promenade, Kurviertel und weiteren Zielen in Swinemünde verbinden.

Weitere Freizeitangebote, Museen und Ausflugsziele findest Du auf der Übersichtsseite Attraktionen auf Usedom.

Welche Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe?

Rund um den westlichen Wellenbrecher liegen mehrere Ziele, die sich miteinander verbinden lassen.

Fort Zachodni: Historisches Westfort zwischen Küstenwald und Hafeneinfahrt
Fort Aniola: Die sogenannte Engelsburg mit ihrer markanten runden Bauform
Strand Swinemünde: Breiter Ostseestrand direkt neben dem Weg zum Wellenbrecher
Promenade: Kurviertel, Gastronomie und Verbindung in Richtung Ahlbeck

Das Fort Zachodni liegt besonders günstig für eine Kombination mit der Mühlenbake. Auch Fort Aniola lässt sich in einen längeren Rundgang einbauen.

Eine Einordnung der historischen Forts findest Du auf der Seite Festungsanlage Swinemünde.

Mein Vorschlag für einen halben Tag in Swinemünde

1. Promenade: Im Kurviertel starten
2. Mühlenbake: Zum Strand laufen und über den westlichen Wellenbrecher bis zur Bake gehen
3. Fort Zachodni: Den Spaziergang mit dem Westfort verbinden
4. Rückweg: Über Strand, Küstenwald oder Promenade zurückgehen
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Mein Insider-Tipp: Wenn Du nicht denselben Weg zurückgehen möchtest, nimm für einen Teil des Rückwegs den Küstenwald. Dort findest Du eine deutlich ruhigere Seite dieses Bereichs von Swinemünde.

Lohnt sich der Besuch der Mühlenbake?

Ja, wenn Du einen kurzen Spaziergang mit Ostseeblick, Hafeneinfahrt und einem historischen Seezeichen verbinden möchtest.

Die Mühlenbake selbst ist nicht begehbar. Der eigentliche Besuch besteht aus dem Weg zum Molenkopf, dem Blick auf die Hafeneinfahrt und dem Bauwerk von außen.

Besonders gut lässt sich die Mühlenbake mit Strand, Küstenwald und den historischen Anlagen auf der westlichen Seite der Swine verbinden.

Häufige Fragen zum Leuchtturm Mühlenbake

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Wo steht die Mühlenbake?
Die Mühlenbake steht am Ende des westlichen Wellenbrechers in Świnoujście. Sie befindet sich an der westlichen Seite der Hafeneinfahrt.
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Ist die Mühlenbake ein echter Leuchtturm?
Nein. Fachlich handelt es sich um eine Bake beziehungsweise ein festes Navigationszeichen. Wegen ihres Lichtsignals und ihrer Lage wird sie im Deutschen häufig Leuchtturm Mühlenbake genannt.
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Wie hoch ist die Mühlenbake?
Das städtische Tourismusportal gibt die Höhe mit rund 10 Metern an. Das Wasserstraßenamt nennt für den gemauerten Baukörper 10,5 Meter.
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Wann wurde die Mühlenbake gebaut?
Das Seezeichen entstand während der Modernisierung der Swinemünder Fahrrinne in den Jahren 1873 bis 1874.
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Kann man die Mühlenbake betreten?
Nein. Die Mühlenbake ist kein öffentlich begehbarer Aussichtsturm. Besucher können das Bauwerk von außen ansehen.
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Kostet der Besuch Eintritt?
Für den Spaziergang zum westlichen Wellenbrecher und die Besichtigung der Mühlenbake von außen wird kein Eintritt verlangt.
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Kann man mit dem Fahrrad zur Mühlenbake fahren?
Den Bereich kannst Du gut mit dem Fahrrad aus Richtung Ahlbeck und Promenade erreichen. Auf dem letzten Abschnitt solltest Du örtliche Hinweise und den Fußgängerverkehr beachten.
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Ist die Mühlenbake bei Sturm erreichbar?
Bei starkem Wind, hohem Wellengang oder über den Wellenbrecher schlagenden Wellen solltest Du den Weg nicht betreten. Absperrungen müssen beachtet werden.

Offizielle Informationen zur Mühlenbake

Angaben zu Bauzeit, Funktion und Denkmalstatus habe ich anhand der Veröffentlichungen der Stadt Świnoujście, des offiziellen Tourismusportals und des Wasserstraßenamtes in Szczecin geprüft.

Leuchtturm Mühlenbake
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