Ostseebad Koserow

Ostseebad Koserow

Ostseebad Koserow auf Usedom

Das ehemalige Angerdorf Koserow gehört zu einem -der insgesamt vier Bernsteinbäder– und wurde 1347 urkundlich das erste Mal unter dem Namen „Kuzerowe“ und „Cuzerowe“ erwähnt.
Damals beschränkte sich der Ort auf das heutige alte Dorf um die Kirche herum. Zweifelsohne zählt diese, Ende des 13. Jahunderts erbaute , „Back-und Feldsteinkirche“ zu den ältesten Bauwerken der Insel Usedom. Besondere Bekanntheit erreichte die Koserower Kirche durch den 1843 veröffentlichten Roman „Die Bernsteinhexe“, von Willi Meinhold.
Bis heute dient das imposante Gebäude auch als Kulisse für Lesungen, Konzerte oder das, inzwischen zur Tradition gewordene, Sommer-Theaterensemble: „Klassik am Meer“.

Das idyllische Ostseebad Koserow hat nicht nur eine wunderbar zentrale Lage, es liegt gleichzeitig auch an der schmalsten Stelle der Insel Usedom. „Eingerahmt“ von der Ostsee zur einen und dem Achterwasser zur anderen Seite, präsentiert sich Koserow in seiner charmanten Pracht. Mit seinen rund 1.718 Einwohnern ist es das größte, der vier Bernsteinbäder auf Usedom.

Der Streckelsberg

Neben feinsandigen, weißen Stränden der Ostsee, prägen Buchenwälder und Steilküsten hier das Landschaftsbild. Hier findest Du auch den begehrten Bernstein.
Tatsächlich besteht der größte Teil der Koserower Ostseeküste aus Steilküste. Hier erstreckt sich auch der dicht bewaldete „Streckelsberg“, der mit seinen 58 Metern die höchste Erhebung der Insel Usedom darstellt. Oben angekommen, bietet sich Dir ein einzigartiger Ausblick über die Ostsee und die umliegenden Gemeinden.
Erst im nordwestlichen Abschnitt, Richtung Zempin, flacht die Küste wieder ab. Dort befindet sich auch der „Hauptstrand“ mit seiner 261 Meter langen Seebrücke. Diese erstrahlt, seit ihrem Umbau im Juni 2021, in ganz neuem Glanze und zieht jedes Jahr viele Besucher an. – „Erstrahlt“ im wahrsten Sinne des Wortes, was die Seebrücke -besonders am Abend- zu einem beliebten und romantischen Ausflugsziel macht.

Blick vom Streckelsberg auf die Ostsee
Blick vom Streckelsberg
Ostseebad Koserow
Seebrücke Koserow

Die Koserower Salzhütten

Nur wenige Minuten von der schönen Seebrücke entfernt, findest Du die bekannten und beliebten „Salzhütten am Strand“, deren Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurück reicht:

Zu jener Zeit gehörte natürlich auch in Koserow der Fischfang zu den wichtigsten Einnahmequellen der Menschen auf Usedom.
Schnell erkannte man, dass in Salz eingelegter Fisch -besonders der Hering– viel länger haltbar ist und so errichteten die Fischer um 1820 die ersten Hütten zur Lagerung von Salz und Fisch. (Daher werden die Salzhütten auch „Heringspackhütten“ genannt.)
Auf Erlass der pommerschen Behörden mussten die Hütten am Strand gebaut sein, dafür wurden die Fischer aber mit steuerfreiem Salz gefördert.
Nun konnte der Fisch nicht nur mit ausreichend Salz konserviert und in großen Holzfässern gelagert werden, sondern auch über weitere Strecken transportiert werden, ohne zu verderben.
Mehrfach durch Sturmfluten, Ende des 19. Jahrhunderts, zerstört, wurden die „Salzhütten am Strand“ Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufgebaut und stehen bis heute unter Denkmalschutz.
Besonders bei den Insel-Besuchern erfreuen sich die Hütten großer Beliebtheit. Einige dieser beherbergen Gaststätten und kleine Geschäfte, in einem Gebäude befindet sich ein Museum und sogar ein kleines Standesamt.

 

Atelier Otto Niemeyer-Holstein

Entlang der malerischen Ostseeküste und auf halber Strecke nach Zempin, befindet sich ein weiteres, beliebtes Ausflugsziel: Die Rieck, eine Bucht des Achterwassers, an der schmalsten, nur rund 300 Meter breiten Stelle der Insel Usedom.
Dort befindet sich auch „Lüttenort“, das ehemalige Wohnhaus und Atelier des Usedomer Malers Otto Niemeyer-Holstein (1896 – 1984). In diesem Refugium, das Kunst und Natur vereint, kannst Du -im heutigen Museum- die Werke des Künstlers noch dort erleben, wo sie zum größten Teil entstanden sind. Das Atelier, Museum und der eindrucksvolle Skulpuren-Garten sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

Prämiertes Eis in Koserow

Wusstest Du eigentlich, dass es in Koserow auch das leckerste Eis der ganzen Insel, ja sogar von ganz Mecklenburg-Vorpommern gibt? Das „Café Moritz“ landete nämlich erst 2022 zum 3. Mal in Folge auf Platz 1, beim Eisdielentest der Ostsee-Zeitung. Aber nicht nur mit seinem leckeren Eis kann das Café punkten, auch die selbstgebackenen Torten und Kuchen schmecken hervorragend und lassen keine Wünsche offen. Das „Café Moritz“ ist zentral im Ortskern Koserows zu finden.

Für „Familien-Fun und Action“ wird in Koserow natürlich auch gesorgt.
So kannst Du zum Beispiel auch mal im „Karls Erlebnis-Dorf“ einkehren; ein „Erlebnisdorf“ für Groß und Klein mit Fahrgeschäften, Attraktionen im Innen-und Außenbereich, sowie einem Bauernmarkt.
Oder Du spielst einfach mal entspannt eine runde Minigolf, auf 36 Bahnen (Loch), unter freiem Himmel.

 

Die sagenhafte Stadt Vineta

Glaubt man der Sage, soll Vineta bei einem Sturmhochwasser versunken sein. Als Grund wurde der verschwenderische und hochmütige Lebensstil der Bewohner von Vineta genannt. Weiter heisst es in der Sage, dass die Menschen schon 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage vor dem Untergang der Stadt gewarnt worden sein sollen. Dabei soll die gesamte Stadt als farbliches Lichtgemälde über dem Meer erschienen sein. Die Ältesten rieten den Bewohnern darauf hin, die Stadt zu verlassen, denn sehe man Städte, Schiffe oder Menschen doppelt, so bedeute das immer den Untergang. Trotz aller Warnungen ignorierten die Bewohner in ihrem Mangel an Demut auch die allerletzte Warnung:
Eine Wasserfrau soll aus dem Meer emporgestiegen sein und folgenden Satz laut und mit schauerlicher Stimme gerufen haben:

„Vineta, Vineta, du rieke Stadt, Vineta sall unnergahn, wieldeß se het väl Böses dahn.“

Und so wurden die Bewohner schließlich, mit samt der Stadt, vom Meer „verschluckt“.
Zu besonderen Zeiten soll man noch heute die Glocken aus den Tiefen des Meeres hören können.

Bis heute ist man sich aber nicht einig, was an der Sage dran ist. Auch ist man sich nicht einig, wenn es Vineta gab, wo dies gewesen ist. Eine interessante Aufarbeitung und Analyse zu Vineta, findest Du bei Lexikus unter: „Chronik der Insel Usedom – Von der Sage von Vineta„.

Gedenkstein Damerow
Gedenkstein Damerow
Rieck bei Koserow im Achterwasser
Blick zur Rieck
Bauernmarkt Swinemünde

Bauernmarkt Swinemünde

Bauernmarkt in Swinemünde

Wenn Du Wert auf frische Lebensmittel legst, so kann ich Dir den Bauernmarkt in Swinemünde wärmstens empfehlen.
Früher noch bekannt als der „Grüne Marktplatz“ an der Grunwaldzka Straße, befindet er sich heute in einer modernen „Pavillion-/Einkaufshallenanlage“, in der Hugo Kołłątaja Straße, in unmittelbarer Nähe zum Kaufland.

Aufgrund einer Uhr, die an einem der Nebengebäude hängt, wurde der „Grüne Markt“/Bauernmarkt „POD ZEGAREM“ genannt. Das bedeutet nichts Geringeres als „Unter der Uhr“.

Der Bauernmarkt umfasst eine Gesamtfläche von fast 2000 Quadratmetern und legt sein besonderes Augenmerk auf frische, landwirtschaftliche und auch regionale Produkte. Deshalb wird er besonders von den einheimischen Bewohnern, aber auch von vielen Gastronomen der Insel Usedom sehr geschätzt und gerne besucht.
Auch ist der Markt für seine frischen und leckeren Fleisch- und Wurstwaren bekannt. Du solltest dabei aber bedenken, dass -abhängig von den jeweiligen Schlachttagen- nicht jeder Fleischer zu jeder Tageszeit geöffnet hat, beziehungsweise das Angebot von Wurst und Fleisch auch mal überschaubarer sein kann.

Auch hier gilt das Motto: „Wer zuerst kommt, malt zuerst.“

Adresse:
Hugo Kołłątaja 4A, 72-600 Świnoujście, Polen

„Kern“-Öffnungszeiten, Montag – Samstag:
Die Öffnungszeiten können variieren, zwischen 8:00 – 14:00 Uhr ist jedoch immer was los.

Wenn Du noch mehr Informationen über Swinemünde suchst, schau gerne mal hier!

Bitte informiere Dich vor Ort, wenn Du einen Besuch des Bauernmarktes planst, da die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit auch variieren können. An gesetzlichen Feiertagen Polens, ist der Markt auch geschlossen. Informiere Dich daher unbedingt vorher, ob gerade Feiertage in Polen laufen.

Wenn Du interessante Informationen zum Bauernmarkt hast oder ein paar schöne Bilder, dann freue ich mich, wenn Du mir diese zur Verfügung stellen würdest.

Eingang Bauernmarkt Swinemünde
Yoga auf Usedom

Yoga auf Usedom

Yoga auf Usedom

Hast Du schon mal über Yoga nachgedacht oder praktizierst Du es bereits regelmäßig? Dann bietet Dir die Insel Usedom die perfekten Bedingungen, um Deine „Asanas“ auszuüben.
Usedom ist eine wunderschöne Insel, die ihren Besuchern viele verschiedene Aktivitäten bietet und eigentlich gibt es hier nichts, was Du nicht tun oder erleben kannst. – Das fängt beim Sonnenbaden an und hört bei einem Fallschirmsprung auf. Deshalb zieht „unsere“ Insel nicht nur abenteuerlustige Besucher an, sondern eben auch all jene, die sich nach Ruhe und Entspannung sehnen. Da überrascht es nicht, dass viele unserer Gäste ihren Usedom-Urlaub gern auch nutzen, um neue Kraft zu tanken und den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. – Was ist besser dafür geeignet als Yoga?

Vorteile von Yoga

Yoga ist eine großartige Möglichkeit, um Körper und Seele in Einklang zu bringen. Es gibt viele verschiedene Yoga-Arten, aber alle dienen demselben Zweck: Dich zu entspannen und Deinen Körper gesund zu halten. Yoga bietet Dir außerdem die ideale Möglichkeit, um Stress abzubauen und Deinen Geist zu beruhigen. Einige, der wichtigsten Vorteile von Yoga sind:

  • Yoga hilft Dir, Deinen Körper und Deine Muskeln zu entspannen,
  • Deine Atmung zu kontrollieren und tiefer zu atmen,
  • Deinen Körper in Bewegung und Deine Gelenke geschmeidig zu halten,
  • Deine Konzentration zu verbessern, um Dich auf  die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren zu können,
  • Deine Resilenz und Widerstandskraft zu stärken,
  • Dich langfristig in Deinem Körper wohler zu fühlen,
  • hohen Blutruck und schlechtes Cholesterin zu reduzieren.

Und das Beste daran: Du kannst Yoga ganz wunderbar alleine machen; immer und überall.

Yoga auf Usedom

Yoga auf Usedom bietet Dir dafür die perfekten Kulissen: Scheinbar endlose weiße Sandstrände; verborgene Seen; aber auch weite Felder, „saftige“ Wiesen und Wälder und atemberaubende Ausblicke. Hier kannst Du den Alltag hinter Dir lassen und voll und ganz in die Entspannung eintauchen. Auch, wenn es auf Usedom viele schöne Orte gibt, an denen Du Yoga praktizieren kannst, so gibt es doch einige, die besonders beliebt sind. Dazu gehören zum Beispiel: Kamminke, am Stettiner Haff; der Strandabschnitt zwischen Ahlbeck und Swinemünde oder der Strandabschnitt nahe der Mühlenbake in Swinemünde. Denn in diesen „Bereichen“ kannst Du (auch während der Hochsaison) am Strand die Ruhe und Entspannung finden, die man beim Yoga sucht.
Natürlich bieten auch die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin eine tolle Kulisse, allerdings empfiehlt es sich dort, die Strände in den frühen Morgenstunden aufzusuchen, denn am Nachmittag kann es hier sehr schnell sehr voll und „laut“ werden.

Yoga am Strand 

Yoga am Strand ist für viele deshalb so reizvoll, weil die sanfte Brandung des Meeres und das Rauschen der Wellen nicht nur die Sinne beruhigt, sondern auch beim „Loslassen“ hilft. Die Weite des Horizonts erweitert darüber hinaus den Blickwinkel und lässt die Sorgen des Alltags schnell vergessen. Yoga am Strand ist besonders für Anfänger geeignet, da der weiche Untergrund das Praktizieren der „Asanas“ erleichtert. Aber auch Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten, denn die Herausforderung besteht darin, die Balance zu halten und nicht im Sand einzusinken. Wenn Du Yoga am Strand ausprobieren möchtest, solltest Du zwei Dinge beachten: Zum einen solltest Du Dich für eine ruhige Ecke des Strandes entscheiden, damit Du nicht gestört wirst; zum anderen ist es wichtig, genügend Abstand zum Wasser zu halten.

Ganz allgemein ist das „Strand- und Meer-Feeling“ perfekt für einen  Yoga Urlaub an der Ostsee.

Yoga im Grünen

Yoga im Grünen bietet Dir nicht nur die Gelegenheit, Deine Gesundheit zu verbessern, sondern gleichzeitig auch die wunderbare Möglichkeit, die Schönheit der Natur zu genießen und frische Luft zu atmen. Besonders, wenn Du vielleicht in einer Großstadt lebst und nicht das Privileg hast, viel Natur um Dich zu haben, bietet sich die Insel Usedom -mit ihrer reizvollen Landschaft- hervorragend dafür an. Durch die sanften Bewegungen und die Atemübungen an der frischen Luft kann man sich herrlich entspannen und den Alltagsstress hinter sich lassen. Aber auch für Menschen, die in ländlichen Gebieten leben, ist es eine tolle Möglichkeit, um raus in die Natur zu kommen und sich zu bewegen. Wenn Du regelmäßig Yoga im Grünen praktizierst, wirst Du bald merken, dass Du Dich besser fühlst und Du auch körperlich fitter wirst. So können beispielsweise Rückenschmerzen gelindert oder gar ganz behoben werden. Im Achterland der Insel kannst Du viele traumhafte Orte finden, an denen Du ungestört und -eingebettet in schönster Natur- der Seele freien Lauf lassen kannst.

Polenmarkt Swinemünde

Polenmarkt Swinemünde

Polenmarkt in Swinemünde

Der Polenmarkt in Swinemünde, also auf der polnischen Seite der Insel Usedom, zieht jedes Jahr viele tausende Besucher zu sich.
Das ist kein Wunder, werden dort doch viele vermeintliche „Schnäppchen“ angeboten und „Geiz ist ja bekanntlich geil“.
Der Polenmarkt in Swinemünde existiert schon einige Jahrzehnte und ist nach dem Grenzübertritt (wenn Du von Ahlbeck kommst) auf der linken Straßenseite zu finden. In den letzten Jahren wurde der Markt aber deutlich verkleinert und musste vielen neuen Bauprojekten weichen. Heute findest Du dort aber noch immer viele kleine Stände und Buden.

Vorsicht ist geboten auf dem Polenmarkt

Einen Besuch des Polenmarktes in Swinemünde solltest Du unbedingt einplanen, denn das ist lustig und vor allem sehr interessant.
Trotzdem musst Du einiges wissen, bevor Du zum „Shoppen“ nach Swinemünde aufbrichst.
Auf dem Polenmarkt werden diverse Waren angeboten, von denen 90% nicht original sind. Das heisst z. B., alle Textilien und Datenträger (CD/DVD/Kassette) sind kopiert und somit nicht original.
Normalerweise ist es auch nicht erlaubt, solche Waren nach Deutschland einzuführen, was allerdings niemanden wirklich interessiert. Die Preise für die teilweise gut gemachten Plagiate sind erschwinglich und laden zum schnellen Kauf ein. Das Gleiche gilt auch für Parfums, die auf dem Polenmarkt Swinemünde angeboten werden. Niemals ist es ein Original, sondern ein zusammengemischtes Produkt, mit viel Alkoholgehalt, weshalb der Duft auch nicht lange halten wird.

Zigaretten vom Polenmarkt Swinemünde

Für die Raucher ist der Polenmarkt eine Oase.
Kostet eine Stange Zigaretten in Deutschland gute 60 Euro und mehr, bekommst Du sie dort für die Hälfte.
Aber Vorsicht ist auch hier geboten!
Oftmals werden Zigaretten mit russischer Steuerbanderole -oder ganz ohne Banderole- angeboten, welche Du nicht in Deutschland einführen darfst!
Das kann ein teures Unterfangen werden und zieht, in einigen Fällen, auch ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung mit sich.
Achte beim Kauf von Zigaretten und Tabak also immer auf die gültige Steuerbanderole.
Wenn Du „auf Nummer sicher“ gehen willst, kaufe Deine Tabakwaren am besten in einem Tabakshop, im Supermarkt oder an den Tankstellen in Swinemünde.

Lebensmittel auf dem Markt

Bei Deinem Spaziergang über den Polenmarkt wirst Du schnell den Duft der Bratwürste und Schaschlik-Spieße wahrnehmen.
Hier kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich lohnt, mal einen Halt zu machen und kulinarisch zu verweilen.
Die „Krakauer“ und Spieße schmecken hervorragend und ich habe bisher auch noch keine schlechten Erfahrungen mit ihnen gemacht. Genauso kannst Du leckeren Käse, tolle Süßigkeiten und frisches Gemüse/Obst auf dem Swinemünder Polenmarkt kaufen. Noch besser aber ist der Bauernmarkt, nicht weit vom „Polenmarkt“ entfernt.

Keine Tiere und Waffen vom Polenmarkt

Kaufe niemals Waffen oder Tiere, die Dir auf dem Polenmarkt angeboten werden. Das ist absolut verboten und wird streng bestraft.
Der Tierhandel auf dem Polenmarkt ist genauso verboten, wie die Einfuhr der kleinen Vierbeiner nach Deutschland. Darüber hinaus ist es kein Geheimnis, dass die dort angebotenen (meist Welpen) Vierbeiner leider nicht artgerecht gehalten werden, sehr krank sind und keine gültigen Papiere besitzen. Die meisten Welpen stammen aus Polen, Tschechien, Ungarn oder Rumänien, wurden viel zu früh von der Mutter getrennt und durch halb Europa gekarrt, bevor sie Dir dann auf dem Polenmarkt angeboten werden. Mit einem Kauf würdest Du also dieses skrupellose und illegale Treiben und das Leid der Tiere noch unterstützen. Daher ist davon allein schon aus ethischen Gründen abzuraten.

Das Gleiche gilft für Waffen, jeglicher Art. Dabei ist es auch egal, ob es nur ein Messer oder eine Luftdruckpistole ist. Finger weg von solchen Angeboten!

Euro oder Zloty in Polen

Immer wieder werde ich gefragt: „Wie soll man in Polen am besten bezahlen?“

Das ist relativ einfach zu beantworten:
Auf dem „Polenmarkt“ möchten die Händler natürlich den Euro haben, deshalb findest Du dort auch fast nur Preisauszeichnungen in „unserer“ Euro-Währung.
In den Geschäften, Restaurants und Tankstellen, solltest Du allerdings immer in der polnischen Währung Zloty bezahlen.
Am besten mit Deiner EC- oder Kreditkarte, denn dann bekommst Du den besten Kurs. -Denn dieser ist sehr unterschiedlich!
Zum Beispiel zahlt man Dir in einer „Wechselstube“ für 1 Euro im Moment ca. 4,20 Zloty aus, während die Händler auf dem Markt, (wenn sie Dir wohl gesonnen sind) in 1:4 umrechnen.
Der tatsächliche Kurs liegt bei den Banken aber deutlich höher, also für Dich viel besser (Tauschkurs Euro in Zloty Stand 04.06.2023: 1 Euro = 4,49 Zloty).

Wenn Du also die polnische Währung in Deinen Händen halten möchtest, dann gehe am besten zu einem -der vielzähligen- Geldautomaten und ziehe Dir die Zloty dort.
Nimm aber nicht den Dir angezeigten, garantierten Umtauschkurs, denn der ist immer sehr schlecht und liegt aktuell bei 1:3,85.

Heiraten auf Usedom

Heiraten auf Usedom

Heiraten auf Usedom

„Der schönste Tag im Leben“ soll es werden, für all jene, die sich entscheiden, den Bund der Ehe einzugehen.
Standesämter gibt es viele, aber für welches soll man sich entscheiden?
Soll es eine klassische, konventionelle, traditionelle oder eher eine ausgefallene Hochzeit werden? Diese Fragen hat sich wohl jeder, der seine Hochzeit plant, schon einmal gestellt.
Immer mehr Liebespaare hegen den Wunsch nach einem ganz besonderen und unvergesslichen Ambiente. Heiraten auf Usedom gehört ganz sicher dazu.

Auch die Insel Usedom hat diesen Trend erkannt und bietet Dir unvergessliche Locations, Deine Hochzeit zu erleben.

Wie wäre es zum Beispiel, Dir unter freiem Himmel, direkt am Meer, das „Ja-Wort“ zu geben? Die laue Sommerbrise weht durch Dein Haar, in der Luft liegt der salzige Duft der Ostsee, Du spürst den Sand unter Deinen Füßen, die Sonne steht am Horizont und lächelt Dir zu; während Dein Blick über die Weite des Meeres schweift…
Eine Hochzeit am Strand ist nicht nur für Ostseefans etwas ganz Besonderes.

Heiraten auf Usedom ist aber nicht nur am Strand (z. B. in Ahlbeck oder Zinnowitz) möglich, unsere Insel bietet Dir auch viele andere schöne Fleckchen, an denen Du Deinen „schönsten Tag“ erleben kannst.
Ein kleiner Geheimtipp ist zum Beispiel der Inselhof Vinetain Zempin, idyllisch und charmant gelegen, direkt am Achterwasser.

Heiraten auf Usedom ist ein unvergessliches Erlebnis…

Inselhof Vineta
Heiraten auf Usedom

Mit dem Fahrrad auf Usedom

Mit dem Fahrrad auf Usedom

Usedom auf dem Fahrrad entdecken

Wenn Du auf der Suche nach tollen Fahrradtouren auf Usedom bist, solltest Du diesen Beitrag lesen. Nachdem ich immer wieder gefragt wurde- und werde, wo man auf Usedom am besten mit dem Fahrrad unterwegs sein kann, kam mir die Idee, mich selbst mal auf einige ausgiebige Fahrradtouren zu begeben, um Dir hier davon zu berichten.

In den letzten Jahren ist der Trend, die Insel Usedom mit dem Fahrrad zu entdecken, stark gestiegen. Immer mehr Besucher unserer Insel sind auf zwei Rädern unterwegs und planen verschiedenste Fahrradtouren auf Usedom. Auch über den Berlin – Usedom Radweg führt es immer mehr Radfahrer zu uns auf die Insel. Um so erfreulicher ist es, dass der Ausbau der Radwege auf Usedom immer weiter voranschreitet. Dadurch wird Dir ein sicheres und ruhiges Fahrradfahren ermöglicht.

Radweg Berlin Usedom

Mit dem Fahrrad im Hinterland von Usedom

Wenn Du mit dem Fahrrad auf der Insel unterwegs bist, kannst Du Usedom von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Viele Wege führen mitten durch die Natur und sind mit dem Auto nicht erreichbar. Viele Fahrradtouren auf Usedom werden speziell so geplant, dass Du so gut wie nie auf den Straßen unterwegs sein musst. Zum Beispiel kannst Du im Hinterland von Korswandt in Richtung Kamminke starten und wirst dabei tolle Orte entdecken. Versteckt in den Wäldern, fährst Du vorbei am „Wolgastsee“, dem „Schwarzen Herz“ und ein paar Kilometer weiter findest Du den „Krebssee“. Am Ziel -in Kamminke- angekommen, kannst Du am Hafen „lecker Fisch“ essen oder zu einer Bootstour auf dem Stettiner Haff starten.

Fahrradtour auf Usedom

Fahrradtour entlang der Ostseeküste

Viele Fahrradtouren auf Usedom führen auch entlang der Ostseeküste. Die Strecke von Ahlbeck bis nach Zinnowitz ist dabei sehr beliebt. Dabei kannst Du wählen, ob Du auf dem Fahrradweg entlang der Bundesstraße fährst oder entlang der Promenaden und durch die Wälder. Beide Fahrradrouten sind interessant und bieten Dir viele tolle Eindrücke. Wählst Du die Strecke entlang der Bundesstraße, so beachte aber, dass der Fahrradweg nicht komplett ausgebaut ist. Einige Kilometer musst Du auf der Straße fahren. Entscheidest Du Dich für die Küstenstrecke, musst Du ab und an Dein Fahrrad schieben, denn an einigen Abschnitten auf den Promenaden ist das Fahrradfahren untersagt.

Bist Du mit einem E-Bike unterwegs, wird Dir die Strecke keine Probleme bereiten und Du wirst sie mühelos meistern. Ohne elektrische Unterstützung wird es allerdings schon etwas schwerer, denn auf dem Weg nach Koserow gibt es, am Streckelsberg, eine 16%ige Steigung, die -in der Regel- nur geübte Fahrradfahrer überwinden.

Fahrradtouren auf Usedom
Fahrradtouren auf Usedom
Eine Fahrradtour zu besonderen Orten auf Usedom

Auf meiner Fahrradtour –entlang der Ostseeküste- habe ich tolle Plätze entdeckt, die mir so gar nicht mehr geläufig waren. Auf dem Streckelsberg, zum Beispiel, hast Du einen atemberaubenden Blick auf die Ostsee. Zwischen Bansin und Kölpinsee findest Du einen „Lost Place“ mit alten Bungalows, mitten im Wald. Für Dein leibliches Wohl findest Du auf dem Campingplatz Ückeritz die „Strandoase“, in der Du vorzügliche Speisen serviert bekommst und in einem tollen Ambiente verweilen kannst. Entlang der Küsten-Strecke verstecken sich immer wieder kleinere Lokalitäten und Verkaufsstände. Der Kölpinsee ist ebenfalls ein toller Ort, an dem Du eine Rast machen kannst und den Blick über den See genießen wirst. In Zempin solltest Du Dir unbedingt den kleinen Hafen ansehen und die „Uns olle Schaul“, ein kleines Heimatmuseum. Fahrradtouren auf Usedom machen Spaß und bleiben noch lange in Deiner Erinnerung.

Streckelsberg
Hafen Zempin

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