Inseln auf Usedom

Kleine Inseln und Halbinseln rund um die Hauptinsel

Usedom ist als Insel weithin bekannt. Weniger präsent ist jedoch, dass sich rund um die Hauptinsel zahlreiche kleinere Inseln und Halbinseln befinden. Sie liegen vor allem im Achterwasser, im Peenestrom oder an den Binnengewässern der Insel.

Viele dieser Inseln sind unbewohnt oder stehen unter Naturschutz. Andere haben historische oder landschaftliche Besonderheiten, die sie zu interessanten Bestandteilen der Inselregion machen, auch wenn sie meist nicht direkt zugänglich sind.

Auf dieser Seite findest du eine Einordnung der wichtigsten Inseln und Halbinseln rund um Usedom, mit kurzen Informationen zu Lage, Charakter und Besonderheiten.

Die Inseln und Halbinseln rund um Usedom

Halbinsel Gnitz

Die Halbinsel Gnitz liegt im nördlichen Teil der Insel Usedom und ist über Zinnowitz erreichbar. Ursprünglich wurde sie durch den Großen Strumminer See vom übrigen Land getrennt. Dieser ist heute weitgehend verlandet und hat sich zu einem bewaldeten Moorgebiet entwickelt.

Eine markante landschaftliche Besonderheit ist der sogenannte „Weiße Berg“, eine Steilküste mit Blick über das Achterwasser. Große Teile der Halbinsel stehen unter Naturschutz.

Halbinsel Cosim

Die Halbinsel Cosim liegt nördlich des Ortes Balm und umfasst rund 85 Hektar. Sie ist vollständig als Naturschutzgebiet ausgewiesen und nur eingeschränkt zugänglich.

Cosim ist vor allem für seine Bedeutung als Lebensraum seltener Vogelarten bekannt. Mit etwas Glück lassen sich hier Küstenvögel beobachten, die auf ungestörte Rückzugsräume angewiesen sind.

Halbinsel Peenemünde

Die Halbinsel Peenemünde liegt am Peenestrom zwischen Wolgast und dem nördlichen Teil Usedoms. Historisch spielte der Ort ab den 1930er-Jahren eine bedeutende Rolle, da hier die Heeresversuchsanstalt Peenemünde errichtet wurde.

Von Peenemünde aus wurden Raketenversuche durchgeführt, die sowohl militärische, als auch raumfahrtgeschichtliche Bedeutung hatten. Heute ist die Halbinsel touristisch erschlossen und beherbergt mehrere Museen und Ausstellungen, die sich mit dieser Geschichte auseinandersetzen.

Insel Böhmke

Die kleine Insel Böhmke liegt im südöstlichen Teil des Achterwassers zwischen Balmer See und Nepperminer See. Sie ist unbewohnt, rund 3,4 Hektar groß und besteht überwiegend aus sumpfigem Grasland und Buschwerk.

Böhmke ist nicht zugänglich und Teil eines geschützten Naturraums, der vor allem für Vögel und andere Wildtiere von Bedeutung ist.

Insel Balmer Werder

Im Balmer See liegt die Insel Balmer Werder mit einer Fläche von etwa 6,3 Hektar. Sie ist unbewohnt und gehört zum Naturschutzgebiet im Naturpark Insel Usedom.

Die Insel ist langgestreckt, von flachen Uferzonen geprägt und wichtiger Bestandteil des ökologisch sensiblen Achterwassergebiets.

Insel Görmitz

Die Insel Görmitz liegt im Achterwasser und ist mit rund 99 Hektar die größte der hier genannten Inseln. Sie steht unter Naturschutz. Auf der Insel befindet sich heute lediglich ein einzelner landwirtschaftlicher Betrieb.

Früher war Görmitz über einen Damm von Neuendorf (Gnitz) erreichbar. Dieser wurde jedoch vor vielen Jahren zurückgebaut, sodass die Insel heute nur noch per Boot zugänglich ist.

Die Inseln und Halbinseln rund um Usedom prägen vor allem die Landschaft des Achterwassers und der Binnengewässer. Viele von ihnen sind nicht für Besucher gedacht, sondern erfüllen wichtige ökologische Funktionen.

Sie zeigen eine weniger bekannte, oft sehr ruhige Seite der Insel Usedom, die abseits der Seebäder und Promenaden liegt.

Eine übergeordnete Einordnung der Insel findest du auf der Seite Insel Usedom.

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