Kaiserbäder

Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin

Wie der Name schon andeutet, haben die drei Kaiserbäder auf der Insel Usedom etwas mit dem deutschen Kaiserreich zu tun. Ende des 19. Jahrhunderts tummelten sich in Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin die gut Betuchten und Wohlhabenden des deutschen Kaiserreiches.
Aus dieser Zeit kann man in den Kaiserbädern noch viele prunkvolle Villen bestaunen, die die längste Promenade Europas zieren, denn Geld spielte damals keine Rolle


Kaiserbad Ahlbeck

Der Name Ahlbeck tauchte 1693 erstmalig in den Geschichtsbüchern auf. Ahlbeck ist das östlichste Kaiserbad und gleichzeitig auch ein Seeheilbad. Am bekanntesten ist wohl die Ahlbecker Seebrücke, die 1899 erbaut wurde. 280 Meter gründerzeitliche Architektur, mitten in der Ostsee. 1993 wurde die Seebrücke erneuert, behielt aber als einzige Seebrücke in der Ostsee, ihre historische Bausubstanz.

Kaiserbad Ahlbeck
Seebrücke Ahlbeck


Kaiserbad Heringsdorf

Heringsdorf hieß ursprünglich Neukrug. 1820 wurde aus Neukrug Heringsdorf. Der Grund für die Namensgebung waren Fischer, die am Strand Heringe pulten. Prachtvolle Villen aus dem 19. Jahrhundert geben Heringsdorf einen unverwechselbaren Charakter. Mit 508 Metern länge, ist die Heringsdorfer Seebrücke die längste Seebrücke in der Ostsee.

Seebrücke Heringsdorf

Kaiserbad Bansin

Erstmalig wurde Bansin 1256 namentlich erwähnt, damals noch unter dem Namen Banzin. Bansin ist ein Seeheilbad und gehört zu den Dreikaiserbädern.
Auch Bansin hat eine 285 Meter lange Seebrücke, allerdings ohne weitere Bebauung, wie du sie in Ahlbeck und Heringsdorf vorfindest.

Seebrücke Bansin