Holländermühle in Benz

Holländermühle in Benz

Fast 200 Jahre alte Holländermühle

Auf der Insel Usedom vermutet wahrscheinlich niemand, dass auch hier die Holländer zu finden sind. Aber genau dies ist der Fall. Die fast 200 Jahre alte Erdholländermühle mit Elevator, auf dem Mühlenberg in Benz, ist der Beweis.

Details der Holländermühle:

  • 16 Meter hoch
  • Flügel, 12 Meter lang
  • Spannweite 24 Meter
  • drehbarer Mühlenkopf

Bis zum Jahr 1972 wurde die Holländermühle in Benz zum Mahlen von Getreide genutzt, welches dann als Mehl seine weitere Verwendung als Tierfutter fand.

1973 kaufte der Maler, Otto Niemeyer Holstein, die Mühle und machte daraus eine Begegnungststätte für junge Kunstinteressierte.

Heute ist die Holländermühle für Besucher geöffnet (nach Absprache) und wird häufig für das Abhalten von Veranstaltungen genutzt. Jedes Jahr zu den Pfingstfeiertagen wird hier das „Mühlenfest“ gefeiert. Von der Mühle aus hast Du einen tollen Blick auf den Schmollensee.

Wenn Du Dir die Holländermühle in Benz einmal ansehen möchtest, solltest Du -während der Öffnungszeiten- unbedingt einen Besuch dort einplanen. Benz liegt zwischen Neppermin und Bansin und ist von der Bundesstrasse 111 gut erreichbar. Parken solltest Du im Ort Benz und dann einen schönen Spaziergang zum Mühlenberg starten.

Wenn Du schon in Benz unterwegs bist, empfehle ich Dir auch, Dir die St.-Petri-Kirche aus dem 15. Jahrhundert anzusehen. In ihr findest Du einen Altar aus dem Barock (1712) und eine alte Kanzel aus dem Jahr 1666.

Informationen zu den Öffnungszeiten der Holländermühle und weitere Details zur Historie, findest Du auf der Webseite der Kultur Mühle.

Aufstieg zur Holländermühle in Benz
Treppe zur Holländermühle in Benz
Blick auf den Schmollensee
Informationstafel Holländermühle Benz
Blick auf die Holländermühle Benz
Schloss Stolpe

Schloss Stolpe

Baubeginn Schloss Stolpe um 1570

Etwa drei Kilometer vom Stettiner Haff entfernt, findest Du den kleinen Ort Stolpe,  im Südosten der Insel Usedom. Wenn Du Dich für alte historische Bauwerke interessierst, solltest Du Dir unbedingt das dort gelegene „Schloss Stolpe“ ansehen, dessen Kernbau Ende des 16. Jahrhunderts als Herrenhaus errichtet wurde.

Laut verschiedenen Begutachtungen, begann die erste Bauphase dieses historischen Gebäudes um 1570. Insgesamt, so heisst es, gab es 8 Bauphasen, in denen das Gebäude sein heutiges Erscheinungsbild erhalten hat. Im Jahr 2013 begann die letzte Rekonstruierung des Schloss Stolpe, also die 8. Bauphase. Diese wurde Mitte 2014 abgeschlossen.

Besichtigungen des Haupthauses sind möglich, eine umfangreiche Ausstellung mit Schautafeln zeigt die Bau- und Eigentümergeschichte.

Heute beherbergt das Schloss Stolpe neben Ferienwohnungen auch eine Gastronomie, die wegen seines besonderen Ambientes auch gern als „Hochzeitslokation“ genutzt wird.

Weitere Informationen zum Schloss Stolpe, findest Du auf der Webseite.

Anschrift: Am Schloss 9, 17406 Stolpe auf Usedom
Parkplätze sind vorhanden.

Blick auf das Schloss Stolpe
Raum im Schloss Stolpe
Dorfteich Stolpe und Schloss
Saal im Schloss Stolpe
Lesezimmer im Schloss Stolpe
Schloss Stolpe
Blick von hinten auf das Schloss Stolpe
Rückseite Schloss Stolpe
Zimmer im Schloss Stolpe
Schloss Stolpe auf Usedom

Stolpe und Umgebung

Wenn Du Dir das Schloss angesehen hast und Dich Dein Weg zurück in Richtung Stadt Usedom führt, solltest Du unbedingt einen Abstecher nach Welzin machen. (Kurz vor Stadt Usedom geht es nach links.) Dort findest Du die Inselkäserei von Steffen Schultze. Die Inselkäserei ist die einzige ihrer Art auf unserer Insel. Ein uriges Ambiente mit Sitzgelegenheiten lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Steffen Schultze serviert hier auch selbstgebackenen Kuchen und Kaffee und lässt Dich selbstverständlich auch von seinen selbsthergestellten Käsesorten und -Kreationen  probieren. Mit ein wenig Glück kannst Du Dir auch das Herzstück der Inselkäserei von Steffen zeigen lassen. Er steht gerne Rede und Antwort und ist ein toller Gastgeber. Allerdings muss man mit seiner -ganz speziellen und eigenen Art- umzugehen wissen. Nicht selten ist mir zu Ohren gekommen, dass er sehr „unterkühlt“ und „schroff“ rüber kommt. Aber nimmt man sich Zeit, einen Blick hinter seine „Fassade“ zu werfen, wird er es Dir mit einem Lächeln und interessanten Gesprächen danken.

Anschrift:

Inselkäserei Usedom
Welzin 30
17406 Welzin auf Usedom

Usedomer Inselkäserei
Käse von der Insel Usedom
Hubbrücke Karnin

Hubbrücke Karnin

Hubbrücke aus den 30’er Jahren

Ich glaube, jeder Besucher der Insel Usedom, so er denn über die Zecheriner Brücke auf die Insel gefahren ist, hat die Hubbrücke (zumindest von weitem) schon mal gesehen. Mittig im Strom, der das Stettiner Haff und die Peene verbindet, steht dieser Koloss. Die Hubbrücke Karnin wurde im Jahre 1933 fertiggestellt und stellt den mittleren Teil der Karniner Brücke dar. Damals diente die -etwa 360 m lange- Hubbrücke der Verbindung von Kamp (pommersches Festland) nach Karnin (Insel Usedom). Genutzt wurde sie von der Eisenbahn und war Bestandteil der über Swinemünde führenden Bahnstrecke Ducherow – Heringsdorf – Wolgaster Fähre. Zum Kriegsende, 1945, wurde die Brücke von der Wehrmacht gesprengt, um die anrückenden sowjetischen Truppen aufzuhalten. Übrig blieb dieses -bis heute unveränderte- Fragment und technische Denkmal. Auch die alten Gleisanlagen lassen die damalige Verbindung noch ganz gut erkennen.

Hubbrücke heute beliebte Brutstätte für Vögel

Die Hubbrücke Karnin dient zwar heute nicht mehr als Zugverbindung, dafür hat sie sich im Laufe der Jahre aber für viele Vogelarten nützlich gemacht, die auf ihr ein „neues“ Zuhause gefunden haben.

 

Der Weg nach Karnin

Um die Hubbrücke zu besuchen, musst Du, nach der Überfahrt über die Zecheriner Brücke auf die Insel Usedom, an der ersten Straße nach rechts abbiegen. Dort, am kleinen Karniner Hafen, findest Du, neben der Hubbrücke, auch einige Informations-Tafeln mit interessanten Fakten zur Entstehung und Nutzung der Eisenbahnbrücke.

Einige alte Bilder und noch mehr -zur Geschichte der Hubbrücke- findest Du auf der Webseite des Hafenverein Kamp.

Wenn Du schon in Karnin bist, empfehle ich Dir auch einen Besuch am einzigen Lotsenturm auf der Insel Usedom. Ausserdem findest Du gleich nebenan, in Mönchow, auch noch eine spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert.

Hubbrücke Karnin Luftaufnahme
Hubbrücke Karnin
Marina Karnin auf Usedom
Karnin auf Usedom
Marina Karnin von oben
Hafen Karnin
Marina Karnin
Hafen Karnin
Bockwindmühle Pudagla

Bockwindmühle Pudagla

Über 300 Jahre alte Windmühle

Von Stadt Usedom kommend, Richtung Ückeritz an der B111, befindet sich die schöne, alte und (wieder) funktionstüchtige Bockwindmühle Pudagla. Rechts neben der Bundesstraße, auf einer Anhöhe, präsentiert sich die rekonstruierte Windmühle aus Holz in ihrer vollen Schönheit.

Das genaue Alter der Bockwindmühle Pudagla ist nicht bekannt, aber sie soll bereits im Jahre 1650 genutzt worden sein. Die Ersterwähnung des Mühlenstandortes lässt sich in der Ortschronik bis ins Jahr 1673 zurückverfolgen.
Bis 1810 bestand Mahlzwang, was bedeutete, dass das Korn aller Bauern -aus dem Einzugsbereich der Domäne Pudagla- in dieser Mühle gemahlen werden musste. Bis ins Jahr 1937 wurde die Bockwindmühle von den Bauern genutzt, danach wurde der Mahlbetrieb jedoch für viele Jahrzehnte eingestellt. Die Mühle blieb noch bis 1986 in Familienbesitz.
Von 1962 bis 1991 wurde sie als Feriendomizil an Privatpersonen verpachtet.

Da der „Zerfall“ der Bockwindmühle Pudagla -und die damit verbundenen Instandsetzungskosten- im Laufe der Jahre immer größer wurden, verkaufte der damalige Besitzer die Mühle im Jahr 1996 -symbolisch- für eine deutsche Mark an die Gemeinde Pudagla, mit dem Ziel, dass diese sie zur Erhaltung der Öffentlichkeit wieder nutzbar machen kann.

Nach einem langen Kampf um Fördermittel und einer aufwendigen Sanierung und Restaurierung, konnte die Mühle tatsächlich, im Jahr 1997, in Anwesenheit des Sozialministers, des Landrates und vieler Gäste, ihre freudige Wiedereinweihung feiern.
Seit dem zählt sie zu den großen „Touristenmagneten“ auf der Insel Usedom und hält ihre Pforten für all die Besucher und vielen interessierten „Bockwindmühlen-Fans“ für eine Besichtigung und u.a. „Mahlvorführungen“ geöffnet.
(Bitte informiere Dich vor Deiner Anreise über die entsprechenden Öffnungszeiten.)

Ihren Namen verdankt die Mühle übrigens ihrem Untergestell, dem  „Bock“. Dieser Ständer aus wuchtigen und massiven Balken trägt das gesamte Mühlenhaus.

Die Bockwindmühle Pudagla ist die einzige ihrer Art, die immer noch an ihrem historischen Standpunkt steht.

Alle Informationen zur Bockwindmühle Pudagla findest du hier.

Bockwindmühle Insel Usedom
Usedomer Inselkäserei

Usedomer Inselkäserei

Usedomer Käse selbstgemacht

Auf unserer Insel Usedom findest Du immer mehr selbstproduzierende Betriebe verschiedenster Lebensmittel, wie z. B. Kaffee oder Kuchen.
Bist Du aber ein Käseliebhaber, so kann ich Dir nur wärmstens unsere Usedomer Inselkäserei empfehlen.

Die Usedomer Inselkäserei wird von Steffen Schultze geführt, der sein Handwerk super versteht. In seiner kleinen und urigen Käserei, wird Dir zwischen all den auserwählten -teils auch außergewöhnlichen-, selbstgemachten Käsesorten, Dein Herz aufgehen!
Die Sitzgelegenheiten in Steffens urig-gemütlichem Hofladen“, laden aber nicht nur zum Kaufen, sondern auch zum Verweilen ein. Denn: Neben seinem leckeren Käse, bietet Dir Steffen Schultze in seiner Inselkäserei -zum Beispiel- auch selbstgebackenen Käsekuchen bei einer Tasse Kaffee an.   

Die „eigentliche“ Käseproduktionsstätte kannst Du auch besichtigen, denn durch große Glasscheiben erlaubt der Käser seinen Besuchern einen direkten Blick in das Herz der Inselkäserei. Wenn es die Zeit erlaubt, führt Dich Steffen Schultze gern auch persönlich durch seine Käserei, beantwortet Dir Deine Fragen und erzählt Dir die Geschichte seiner kleinen Käsemanufaktur auf Usedom.

Die Usedomer Inselkäserei liegt recht versteckt -eingebettet in die Natur- im Hinterland der Insel Usedom. Um sie zu finden, musst Du in den Ort Welzin fahren. Welzin liegt nahe der Stadt Usedom. Fahre von dort einfach in Richtung Stolpe (Schloss Stolpe). Wenn Du die „Augen offen“ hälst, wirst Du dann, an einer kleinen Kreuzung, das „Hinweisschild“ nach Welzin -und zur Inselkäserei finden.
Im Dorf angekommen, musst Du dann nur noch an der Biogasanlage vorbei und nach links abbiegen. Am Ende, der unbefestigten Straße, hast Du dann Dein Ziel erreicht.

Anschrift:

Inselkäserei Usedom
Welzin 30
D – 17406 Welzin auf Usedom

Viele weitere Details und Infos zur Inselkäserei, findest Du auch auf der Webseite von Steffen Schultze: www.Inselkaese.de

Käse von der Insel Usedom
Inselkäserei Usedom
Spätgotische Dorfkirche

Spätgotische Dorfkirche

Bist Du ein Liebhaber von alten Baudenkmälern oder Kirchen, dann solltest Du Dir unbedingt die spätgotische Dorfkirche in Mönchow ansehen.

Die spätgotische Dorfkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, als der Chor noch eine runde Form aufwies. Erst Ende des 16. Jahrhunderts soll die heutige, „gerade Form“ eingerichtet worden sein. Im Jahr 1817 wurde der ursprüngliche Holzturm durch einen Sturm umgeworfen, weshalb man den Neubau des Turms in „Fachwerkbauweise“, um 1827 neu errichtete.

Im Inneren der spätgotischen Dorfkirche befindet sich eine Kanzel aus dem Jahr 1605.

Der Ort Mönchow wurde erstmals 1168 namentlich erwähnt. Mönchow bedeutet so viel wie, „der Ort der Mönche“. Viel mehr wirst Du in Mönchow aber auch gar nicht finden. Um die 50 Bewohner leben in diesem kleinen, verschlafenen Örtchen, welches am Übergang vom Stettiner Haff in den Peenestrom liegt.

Das ist aber auch gar nicht weiter schlimm, denn ein Stück weiter befindet sich der Ort Karnin. Karnin ist bekannt für seine historische Hubbrücke, die Du sicherlich schon gesehen hast, wenn Dich Dein Weg auf die Insel Usedom über die Zecheriner Brücke führte.

Wenn Du mehr Informationen zur Dorfkirche benötigst oder Du eine Besichtigung der Kirche machen möchtest, dann findest Du auf der Webseite der „Evangelischen Kirche auf Usedom“ die notwendigen Kontakte.

Spätgotische Dorfkirche Mönchow
Spätgotische Kirche Mönchow
Dorfkirche in Mönchow
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